Wie auch Menschen lernen Hunde nie aus und können ihr Wissen immer weiter optimieren. Dabei hilft die sogenannte Hunde Schule, in welcher der Hund lernt, wie er sich in seinem Umfeld und bei anderen Hunden verhalten soll.

Ist eine Schule für Hunde wirklich sinnvoll?

Hunde SchuleIn der ersten Zeit lernt der Hund noch ziemlich viel und je mehr Zeit vergeht, desto schwieriger wird es dem Hund bestimmte Bräuche abzugewöhnen.

Ein bekanntes Beispiel, wenn man seinen Hund trainieren möchte, ist das Anspringen: Solange der Hund noch ein Welpe ist, wird das Anspringen als niedlich empfunden und ihm gewährt. Doch sobald er älter wird, größer und möglicherweise auch schwerer, möchte man nicht mehr, dass der Hund an Menschen hochspringt. Jedoch ist es nun sehr mühsam, ihm das abzugewöhnen, da er es bisher durfte und plötzlich nicht mehr. Somit hat der Vierbeiner auch ganz schön viel Stress, um den Anforderungen seines Besitzers gerecht zu werden.

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Deshalb ist es von besonderer Wichtigkeit, dass eine Hunde Schule besucht wird, wenn das Zusammenleben von Mensch und Hund beginnt. Denn in der Anfangszeit ist es viel leichter einem Hund Befehle wie Sitz und Platz anzutrainieren, doch man muss darauf achten, dass man den Vierbeiner nicht überfordert, denn genauso wie Menschen schwindet die Aufmerksamkeit von Hunden mit der Zeit.

Um das zu vermeiden, sollte man sich gezielt mit seinem Hund befassen und sobald er müde wird, ihn nicht noch weiter drillen. Durch den Zwang kann es nämlich vorkommen, dass der Hund die Lust am Training verliert und das erschwert das gemeinsame Lernen und die Bindung zueinander.

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Vorteile einer Hunde Schule
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In erster Linie lernt der kleine Vierbeiner, wie er sich gegenüber anderen Hunden verhalten soll. Er wird sozusagen mit den anderen konfrontiert und zusammen mit seinem Besitzer wird ihm dann beigebracht, wie er mit anderen Hunden in Kontakt tritt. Außerdem stärkt diese Schule auch die Bindung zwischen Hundebesitzer und Hund, denn der Mensch lernt durch den Hundetrainer wie er sich seinem Haustier annähern soll. Gegenseitiger Respekt ist sehr wichtig und je länger man den Unterricht besucht, desto enger wird auch die Bindung zwischen Vier- und Zweibeiner.

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Natürlich gibt es auch Tage, an denen nichts klappen will: Der Hund hört nicht, der Mensch wird wütend und verhält sich falsch. Möglicherweise läuft es in der Familie nicht gut und somit lässt der Mensch seine Wut unbewusst am Hund aus. Dieser versteht nicht, was er falsch gemacht hat und wird immer verwirrter. Das wiederum macht den Besitzer noch wütender und er schimpft noch mehr.

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HundeschuleIm Normalfall behält jedoch der Hundetrainer einen Überblick über seine Gruppe und hilft, wenn es Probleme gibt, nur leider kann er auch nichts gegen schlechte Laune tun, denn die hat jeder Mensch. Somit wäre es klug die privaten Probleme für die Zeit in der Hunde Schule zu vergessen und sich zu konzentrieren. Schließlich kann der Hund nichts dafür, dass an manchen Tagen nicht alles nach Plan verläuft und er sollte da nicht hineingezogen werden. Im Endeffekt sind sowohl Hund als auch Mensch dort, um zu lernen.

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“Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit. Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben. Es ist zweifellos das beste Geschäft, was der Mensch je gemacht hat.” (Roger Caras)